Erfolgreich kehrten die Mastersruderer des Hersfelder Rudervereins von den zwei Landesmeisterschaften in Hessen und Brandenburg zurück. Zwei Siege, zwei zweite Plätze und ein dritter Platz waren die erfreuliche Bilanz.
Auf den Hessischen Landesmeisterschaften in Eschwege gingen Michael Schwalm und Andreas Mand im Männer-Doppelzweier über die 350m Distanz an den Start. In diesem Rennen hatten fünf Mannschaften ihre Meldung abgegeben. Im Ziel erwies sich die Renngemeinschaft aus Gießen und Hanau als schnellste Mannschaft. Mit eineinhalb Sekunden Rückstand passierte das Boot aus Bad Hersfeld die Ziellinie und sicherte sich damit den Titel als Vizemeister. Auf den weiteren Plätzen folgten die Boote des Ruderverein Cassel, der Gießener RG Hassia und des Eschweger Rudervereins. Frauenrennen kamen im Mastersbereich in diesem Jahr leider nicht zustande.
Sandra Scherfchen startete als einzige Hersfelder Teilnehmerin auf den Offenen Brandenburgischen Meisterschaften in Brandenburg/Havel. Sie ging im Frauen-Einer, im Frauen- und Mixed-Doppelzweier sowie im Mixed-Doppelvierer über die dort ausgetragene 1000m Distanz an den Start. Im Einer lieferte sich Sandra bis kurz vor dem Ziel mit einer Ruderin des Wassersportvereins Königs Wusterhausen ein packendes Rennen, das sie letztlich dann aber für sich entscheiden konnte. Einen weiteren Sieg feierte Sandra auch in Renngemeinschaft mit Sophie Skole vom Rüdersdorfer RK Kalkberge im Masters-Frauen-Doppelzweier. Beide gewannen mit deutlichem Vorsprung vor den zweitplatzierten Ruderinnen vom Berliner Ruderclub Ägir. Zusammen mit Sophie und zwei Ruderern aus Schmöckwitz und Pirna startete Sandra darüber hinaus im Mixed-Doppelvierer. Hier musste die Masters-Mannschaft in der offenen Altersklasse an den Start gehen, da kein Rennen in dieser Bootsklasse für Masters ausgeschrieben war. Im Vorlauf konnte sich die Mannschaft um Sandra Scherfchen mit einem dritten Platz für das Finale qualifizieren. Hier zeigte die Crew eine sehr überzeugende Leistung, die ihnen sicher die Vizemeisterschaft einbrachte. Auch der Mixed-Doppelzweier wurde in Brandenburg nur in der offenen Klasse ausgefahren. Hier reichte es im Finale mit einem starken dritten Platz für Sandra zusammen mit ihrem Partner vom ESV Schmöckwitz erneut zu einer Medaille und damit insgesamt zu einer sehr überzeugenden Bilanz.


